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Fast ein Jahr ist nach der Einführung des Projektes "Kinder besuchen Einrichtungen mit alten und demenzkranken Menschen" für Eltern, Erzieherinnen, Kinder und Mitarbeitern der Senioreneinrichtungen vergangen. Fotos zeigen das Miteinander von Kindern und alten Menschen. "Hätten wir einen Film gedreht, dann könnten wir die Lieder hören, die Alte und Junge zusammen singen und mit Bewegungen unterstützen", so Projektleiterin Angela Hoppe. "Wir könnten das Fröhlichsein miteinander spüren, kleine Gespräche zwischen den Kindern und den Bewohnern verfolgen, aber auch staunende Gesichter sehen, wenn plötzlich eine alte Dame auf der Mundharmonika spielt oder bei einem Kreisspiel auch Ältere aktiv mitmachen und viel Spaß haben. Schnell sind die anderthalb Stunden vergangen. Die Frage: "Kommt ihr wieder?" oder die Bemerkung: „Das war mal wieder was anderes und nächstes Mal müsst ihr mir Bescheid sagen, dann habe ich auch Klümpchen", hören wir immer wieder."
Kinder lernen durch diese Besuche viele soziale Fähigkeiten. Sie erfahren etwas von früher und spüren Freude, die sie schenken. Musik spielt dabei eine wichtige Rolle und Singen ist für alle Teilnehmer immer wieder schön. Der kindliche Alltag bringt fröhliche Abwechslung in das alltägliche Leben der Bewohner. Grau wird bunter, so könnte man das bezeichnen. Absprachen im gegenseitigen Einvernehmen sind hilfreich, die natürlichen Situationen zu erfahren und zu gestalten. So könnten andere Bewohner auch mal in den Genuss von Kinderstimmen kommen und sich an die eigene Kindheit, Familie oder Kinder erinnern lassen. Die Biografiearbeit mit den Bewohnern bekommt neue Impulse.