Geschäftsstelle Familienzentren
Jugendamtsleitung
Tel. 02932 / 201-1525
Jugendhilfeplanung
Tel. 02932 / 201-1535
Ansprechpartnerin
Barbara Theis
Tel.:
02932 / 201-1569
Zur Zeit in Mutterschutz/Elternzeit
Ihre Vertreterinnen
in pädagogisch inhaltlichen
Angelegenheiten:
Gabriele Heller-Kaninski
Tel. 02932-2011968
EMail:g.heller-kaninski@arnsberg.de
in verwaltungsinternen
Angelegenheiten:
Heidi Appelhans
Tel. 02932-2011463
EMail: h.appelhans@arnsberg.de
Beide Vertreterinnen sind in der
3. Etage des Rathauses,
Rathausplatz 1, 59759 Arnsberg
zu erreichen
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Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren NRW
Die Grundlagen des „Arnsberger Modells" sind die Ziele und Vorgaben der Landesregierung, die mit der Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren Eltern und Kindern niedrigschwellige und ganzheitliche Hilfen anbieten möchte. Durch Bildung, Beratung und Betreuung wird eine umfassende Familienförderung gewährleistet
- die Eltern passgenaue Unterstützung im Stadtteil anbietet
- den Nachwuchs so früh wie möglich fördert und
- die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt.
Dabei ist wichtig, dass die Angebote alltagsnah gestaltet werden und ohne Hemmschwellen oder räumliche Hindernisse in Anspruch zu nehmen sind. Familienzentren verfolgen einen familienorientierten Ansatz. Sie wenden sich an alle Familien, Mütter und Väter in ihrem Umfeld und sind nicht auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten.
Das Land NRW zertifiziert die Familienzentren auf der Grundlage von Kriterien und verleiht das Gütesiegel „Familienzentrum NRW", was alle vier Jahre durch ein externes Institut überprüft wird.
Leistungen der Familienzentren
Die Familienzentren bieten vor Ort Leistungen an, die über das Angebot einer Kindertageseinrichtung hinausgehen und aufgrund von verbindlichen Kooperationsvereinbarungen mit verschiedenen Partner-Organisationen nachhaltige bedarfsgerechte Angebote für Familien und Kinder bündeln und sicherstellen.
Bei den für die Zertifizierung vorgegebenen Leistungen sind dies in den Familienzentren in Arnsberg insbesondere:
Bereithaltung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Kinder und Familien
- Einmal monatlich findet in jedem Familienzentrum eine offene Erziehungsberatung der Erziehungsberatungsstelle des Familienhilfezentrums „Marienfrieden“ des SkF statt.
- In jedem Familienzentrum gibt es eine ausgebildete Fachkraft zum Kinderschutz.
- Regelmäßig werden Sprachförderkurse für Kinder, deren Eltern und Erwachsene aus dem Stadtteil angeboten.
- In allen Familienzentren gibt es umfangreiche und aktuelle Verzeichnisse von Beratungs-, Bildungs- und Therapiemöglichkeiten sowie von Angeboten zur Gesundheits- und Bewegungsförderung.
Förderung von Familienbildung und Erziehungspartnerschaft
- Elterncafés für alle Eltern des Stadtteils sind feste Angebote der Familienzentren.
- In jedem Arnsberger Familienzentrum finden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendhilfeträgernzweimal im Jahr Elternkurse zur Stärkung der Erziehungskompetenz statt.
- Regelmäßig gibt es Elternveranstaltungen zu Erziehungs-, Bildungs- oder Gesundheitsthemen, die zum Teil für bestimmte Zielgruppen angeboten werden, wie z.B. Väter und Kinder, Alleinerziehende, Eltern mit Zuwanderungsgeschichte.
- Eltern werden aktiv in die Planungen und Durchführung von Aktion der Familienzentren einbezogen und haben die Möglichkeit zur Hospitation.
Unterstützung bei der Vermittlung und Nutzung der Kindertagespflege
- Die Familienzentren in Arnsberg informieren und beraten in enger Kooperation mit der Fachstelle für Kindertagespflege des Jugendamtes Eltern über das Thema und informieren über Wege zur Vermittlung von Tageseltern.
- Soweit es das aktuelle Raumprogramm ermöglicht, gibt es in den Familienzentren Kindertagespflegegruppen, deren Tageseltern eng in die Arbeit der Einrichtung eingebunden sind.
- Die MitarbeiterInnen der Familienzentren unterstützen und beraten die Tageseltern im Stadtteil und beteiligen sich an deren Qualifizierung.
Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- In allen Familienzentren gibt es Plätze für unter Dreijährige und das Angebot eines warmen Mittagessen.
- Die Öffnungszeiten berücksichtigen den Betreuungsbedarf der Eltern. Für Eltern mit einem zusätzlichen Bedarf vor oder nach den allgemeinen Öffnungszeiten stellen die Familienzentren Angebote zur Verfügung oder vermitteln diese.
Ausrichtung des Angebotes am Sozialraum
- Durch regelmäßige Befragungen, Beobachtungen und Datenanalyse informieren sich die Familienzentrum über die Lebenslagen von Kindern und deren Familien im Stadtteil.
- Die Familienzentren kooperieren mit Tageseinrichtungen, Grundschulen und anderen Einrichtungen im Stadtteil und sind als Netzwerkpartner aktive Mitglieder in Arbeitskreisen vor Ort.
Aufbau einer verbindlichen Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Diensten, deren Tätigkeit den Aufgabenbereich des Familienzentrums berührt
- Die Familienzentren kooperieren auf der Grundlage von schriftlichen Vereinbarungen mit den unterschiedlichsten Trägern der Jugendhilfe.
- Sie stellen wenn möglich diesen Kooperationspartnern Räume zur Verfügung, in denen diese ihre Leistungen für Kinder und Eltern wohnortsnah anbieten können.
Bekanntmachung des Angebotes durch zielgruppenorientierte Kommunikation
- Die Angebote der Familienzentren werden in der Einrichtung, durch die Kooperationspartner, in Geschäften und an anderen Stellen im Stadtteil sowie über alle örtlichen Medien bekannt gemacht.
- Zur Erreichung bestimmter Zielgruppen gibt es gesondertes Informationsmaterial; je nach der Situation im Stadtteil auch in mehreren Sprachen.
Sicherung der Qualität des Angebotes durch Leistungsentwicklung und Selbstevaluation
- Alle Familienzentren verfügen über eine schriftliche Konzeption.
- Durch regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen für alle MitarbeiterInnen wird eine Weiterentwicklung der Qualität sicher gestellt.
- Die Leitungen der Familienzentren und Trägervertreter sind Mitglieder der Steuergruppe Familienzentren im „Arnsberger Modell“.
In allen Familienzentren gibt es noch weitere Leistungen und Angebote, die dort nachgefragt werden können oder die auf ihren Internetseiten veröffentlicht sind. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen im Kinder-, Jugend- und Familienbüro der Stadt Arnsberg, zu dem die Geschäftsstelle der Familienzentren im „Arnsberger Modell" gehört.
Entwicklung des "Arnsberger Modells" bis 2012
Seit August 2010 ist das Familienzentrum Neheimer Kopf Mitglied in der Steuergruppe Familienzentren im „Arnsberger Modell". Dies ist die Kindertageseinrichtung:
Städt. Kindertagesstätte
Zipfelmütze
Neheimer Kopf 4
59755 Arnsberg
Tel.: 02932-82892
EMail: kitazipfelmuetze.neheim@arnsberg.de
Bis Ende 2012 sollen in Arnsberg insgesamt 13 Familienzentren entstehen.







