Ansprechpartnerin
Tel.:
02932 / 201-2207
Ansprechpartner
Tel.:
02932 / 201-2206
Berichte zum Projekt
"Ich wünsch Dir eine Prinzessin im Himmel"
1,3 Millionen Menschen leiden an Demenz. In Arnsberg wurden über drei Jahre neue Wege im Umgang mit den Betroffenen gesucht. Sechs beteiligte Bürger sprechen darüber, was sie daraus gelernt haben - und wie Menscehn mit Demenz noch besser geholfen werden kann.
Lesen Sie hier mehr dazu im Tagebuch der Bestsellerautorin Margret Heckel.
Journalistin und Bestsellerautorin Frau Margret Heckel auf "Demographiereise"
Die Autorin Frau Margret Heckel aus Potsdam hat auf ihrer "Demographiereise" auch die Fachstelle "Zukunft Alter" bei der Stadt Arnsberg besucht.
Ihr wurden die vielfältigen generationsübergreifenden Projekte aus Kitas, Schulen und Jugendzentren präsentiert.
Auf ihrer Website berichtet Frau Heckel über diesen Besuch.
Lesen Sie hier ihren Bericht.
Handbuch Arnsberger "Lern-Werkstadt" Demenz
Gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz - um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Stadt Arnsberg in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung zu einer "Lern-Werkstadt Demenz", zu einer lernenden Stadt.
Nach drei Projektjahren sind nun die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse in einem Handbuch für Kommunen zusammengefasst worden.
Eine Video zum Handbuch finden Sie hier.
Deutscher Engagementpreis 2010
Am 4. Dezember 2010 wurde in Berlin zum zweiten Mal der Deutsche Engagementpreis verliehen. Aus 800 Teilnehmern wählte die Jury die Gewinner der Kategorien Dritter Sektor, Politik & Verwaltung, Einzelperson, Wirtschaft und Jugendengagement. "Dass 1.800 Menschen ihre "persönlichen Helden" nominiert haben und 800 Projekte eingereicht wurden, zeigt den hohen Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland", so die Festrednerin Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder.
Preisträger 2010: Stadt Arnsberg - Fachstelle Zukunft Alter
Die Stadt Arnsberg hat das Konzept "Mehr Lebensqualität im Alter – Jung und Alt meistern die Zukunft!" initiiert, um dem demografischen Wandel konstruktiv zu begegnen. Neben der Förderung von Bildung und bürgerschaftlichem Engagement aller Altersgruppen bemüht sich ein spezielles Demenz-Projekt um die Integration der erkrankten Mitbürger in die Gemeinschaft. Arnsberg wurde von der Jury zum Sieger der Kategorie Politik & Verwaltung gekürt. Marita Gerwin und Martin Polenz, Leitungsteam der Fachstelle Zukunft Alter, definieren das Konzept als einen "Kompass auf dem Weg in die Zukunft,in dem der Dialog der Generationen im Zentrum des Handelns steht."
Das Kampagnenbüro Geben gibt.Bündnis für Engagement, hat für die sechs Preisträger ein Profil erstellt. Für die Stadt Arnsberg finden Sie hier das Profil.
Mehr über die generationsübergreifende Kooperation
Fast ein Jahr ist nach der Einführung des Projektes "Kinder besuchen Einrichtungen mit alten und demenzkranken Menschen" für Eltern, Erzieherinnen, Kinder und Mitarbeitern der Senioreneinrichtungen vergangen. Fotos zeigen das Miteinander von Kindern und alten Menschen. "Hätten wir einen Film gedreht, dann könnten wir die Lieder hören, die Alte und Junge zusammen singen und mit Bewegungen unterstützen", so Projektleiterin Angela Hoppe. "Wir könnten das Fröhlichsein miteinander spüren, kleine Gespräche zwischen den Kindern und den Bewohnern verfolgen, aber auch staunende Gesichter sehen, wenn plötzlich eine alte Dame auf der Mundharmonika spielt oder bei einem Kreisspiel auch Ältere aktiv mitmachen und viel Spaß haben. Schnell sind die anderthalb Stunden vergangen. Die Frage: "Kommt ihr wieder?" oder die Bemerkung: „Das war mal wieder was anderes und nächstes Mal müsst ihr mir Bescheid sagen, dann habe ich auch Klümpchen", hören wir immer wieder."
Kinder lernen durch diese Besuche viele soziale Fähigkeiten. Sie erfahren etwas von früher und spüren Freude, die sie schenken. Musik spielt dabei eine wichtige Rolle und Singen ist für alle Teilnehmer immer wieder schön. Der kindliche Alltag bringt fröhliche Abwechslung in das alltägliche Leben der Bewohner. Grau wird bunter, so könnte man das bezeichnen. Absprachen im gegenseitigen Einvernehmen sind hilfreich, die natürlichen Situationen zu erfahren und zu gestalten. So könnten andere Bewohner auch mal in den Genuss von Kinderstimmen kommen und sich an die eigene Kindheit, Familie oder Kinder erinnern lassen. Die Biografiearbeit mit den Bewohnern bekommt neue Impulse.
Die Initiative "Erfahrung ist Zukunft" der Bundesregierung führte im Herbst 2009 mit der Fachstelle "Zukunft Alter" der Stadt Arnsberg ein Interview unter dem Motto "Gemeinsam und kreativ in die Zukunft" und veröffentlichte den Artikel "Miteinander ohne Tricks" .







